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vom Büroleerstand zum Wohnzimmer; WS2015

grafik selbstbau

Entwurf eines Flüchtlings- und Studentenheimes im Zuge von Home not Shelter – gemeinsam leben statt getrennt wohnen.

Stellvertretend für eine Vielzahl von leerstehenden Gebäuden wird das sogenannte ‚Kurierhaus‘ in Wien Schritt für Schritt vom Büro zum Wohnraum umgewandelt. Angesichts großer leerstehender Büroflächen lassen sich mit Sicherheit weitere Gebäude für eine Umnutzung finden. Folgende Kriterien sind dabei wesentlich:

• Skelettbau oder ähnlich flexible Struktur
• Gebäudetiefe von 12 -18m (beidseitig belichtet)
• mehr als eine vertikale Erschließung wünschenswert
• Erdgeschoß öffentlich nutzbar, Raum für Werkstatt
• städtische Lage, gut angebunden

Geringe Eingriffe ermöglichen flexiblen Wohnraum, mit
Maximum an Individualität und Selbstbestimmung.

 

Transformation des Büroleerstandes

 

In einem ersten Schritt werden Zwischenwände entfernt und wichtige Installationen sowie Sanitärräume eingebaut. Erste Montagerahmen grenzen die Räume ab und machen das Gebäude bereits früh provisorisch bewohnbar.

 

Der individuelle Raumabschluss wird von den Bewohnern selbst errichtet. Das bietet die Möglichkeit, nach eigenen Bedürfnissen über Raumaufteilung, Öffnungen und individuelle Gestaltung zu entscheiden.
Am Ende entsteht ein vollwertiges Wohnhaus, in dem sich die Bewohner wohlfühlen können und welches bestehende, ungenutzte innerstädtische Flächen neu belebt.

Das leerstehende Bürogebäude wird so nach und nach, unter bestimmten Regeln, von den Bewohnern in Besitz genommen.

Die Grundrissgestaltung lässt auch konventionelle Wohnungen mit Arbeitsräumen zu.
Ebenso besteht die Möglichkeit zur kurzfristigen Nutzung weiterer Flächen als Schlafzimmer.

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